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Ein ganz normaler Tag eben….
Geschrieben von Max | Abgelegt unter satirisches
Ein ganz normaler Tag: Viele Menschen gehen zur Arbeit. Auch Topmanager X, der sich freut, denn heute wird er endlich die [sinnlose] Klage gegen Konzern Y für Firma Z einlegen - er erwartet damit einen unglaublichen PR Schub für Firma Z, nebenbei erwartet er auch eine ordentliche Gehaltserhöhung - wieso auch nicht? Schließlich verdient ja nur 50.000€ im Monat, ist doch viel zu wenig für seine Villa, den Porsche und die drei, vier Urlaube im Jahr - und die müssen ja mindestens in einem Vier-Sterne Hotel abgehalten werden, alles drunter geht gar nicht.
Währenddessen verhungern etliche Menschen auf der ganzen Welt, oder erfrieren oder verrecken an einer Krankheit, weil die Pharmakonzerne für die Gegenmittel eine Unsumme an Geld verlangen und jeden Hersteller eines Ersatzstoffes bis aufs Fleisch verklagen - und mal eben den Ersatzstoff verbieten. Aber, die Pharmakonzerne haben ja auch viel Geld in die Forschung gesteckt und wer braucht ‘Menschlichkeit’, wenn er doch ‘Gewinnoptimierung’ haben kann?
‘Gewinnoptimierung’ ist ein gutes Stichwort, genau an das hat der Chef von Firma A auch gedacht. Schließlich will er ja die Produktion seiner Firma in ein anderes Land verlegen. Kommt ja auch billiger, die Menschen in diesem Land sind eben nicht so verwöhnt, wie hier. Und die paar tausend Arbeitsplätze hier? Muss man wegstecken können und ihn betrifft es ja nicht. Auch wegstecken können muss man die Tatsache, dass die Regierung genau dieses Landes gegen ein paar der ohnehin sinnlosen Menschenrechte verstößt - die Regierung hier kann ja auch darüber hinwegsehen.
Ein ganz normaler Tag eben…
[Dieser Text ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten zur Realität sind ungewollt und total zufällig]



22. März 2008 um 13:55
ALLES rein zufällig….
so zufällig wie das 1 + 1 zum wiederholten male 2 ergiebt in etwa?
22. März 2008 um 14:07
Ungefähr so, du hast es erfasst ;)
23. März 2008 um 14:18
Entweder online lesen oder im Archiv (vorletzte Ausgabe) Deines Papas stöbern.
–
Es kann durchaus einen berechtigten Grund haben, wenn Leute entlassen werden, obwohl das Unternehmen Gewinne gemacht hat. Haben nämlich in der gleichen Zeit alle Konkurrenten noch höhere Gewinne erzielt, ist das Unternehmen irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig und plötzlich sind alle Arbeitsplätze in Gefahr.
Die Frage, wie die Vergütung des Vorstands aussieht, ist eine andere.
23. März 2008 um 17:09
Berechtiger Grund, das ja. Nur ich finde dann muss man am gesamten System zweifeln, wenn so etwas nötig ist. Denn warum müssen Menschen ohne Geld leben, wenn es eigentlich doch genug für sie gäbe?
Ich spreche hier nicht für Kommunismus, der leider mit den Menschen auch nicht funktioniert, ich finde nur, dass die Form von Kapitalismus, die wohl der Grund für oben genanntes sein wird und die wir hier innehaben, auch nicht der richtige Weg ist.
23. März 2008 um 17:12
Alternativer Vorschlag? :)
23. März 2008 um 17:14
Die Welt zur Vernunft bringen - kleine Aufgabe, ich weiß. :P
Nein, eine konkrete Lösung habe ich auch nicht, dafür bin ich wohl auch ein bisschen zu uninformiert bzw. dafür fehlt mir wohl die Erfahrung.
23. März 2008 um 18:17
Ich glaube, dass das aber das Problem von jedem ist. Keiner hat die ultimative Lösung bzw. Vorschläge zur Finanzierung der Lösung.
Zitat Joschka Fischer (Zurück in die Zeiten des Selbstbetrugs?):
Aber gut, nun Schluss damit hier. ;)