Home Contact

unbestechlich




RSS[?]:

RSS per Mail? Kein Problem. Einfach hier ihre Email eingeben

Zugestellt von FeedBurner

Blogroll

Die besten Kommentatoren



Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.
George Bernard Shaw

Ein ganz normaler Tag eben….

Geschrieben von Max | Abgelegt unter satirisches

Ein ganz normaler Tag: Viele Menschen gehen zur Arbeit. Auch Topmanager X, der sich freut, denn heute wird er endlich die [sinnlose] Klage gegen Konzern Y für Firma Z einlegen - er erwartet damit einen unglaublichen PR Schub für Firma Z, nebenbei erwartet er auch eine ordentliche Gehaltserhöhung - wieso auch nicht? Schließlich verdient ja nur 50.000€ im Monat, ist doch viel zu wenig für seine Villa, den Porsche und die drei, vier Urlaube im Jahr - und die müssen ja mindestens in einem Vier-Sterne Hotel abgehalten werden, alles drunter geht gar nicht.

Währenddessen verhungern etliche Menschen auf der ganzen Welt, oder erfrieren oder verrecken an einer Krankheit, weil die Pharmakonzerne für die Gegenmittel eine Unsumme an Geld verlangen und jeden Hersteller eines Ersatzstoffes bis aufs Fleisch verklagen - und mal eben den Ersatzstoff verbieten. Aber, die Pharmakonzerne haben ja auch viel Geld in die Forschung gesteckt und wer braucht ‘Menschlichkeit’, wenn er doch ‘Gewinnoptimierung’ haben kann?

‘Gewinnoptimierung’ ist ein gutes Stichwort, genau an das hat der Chef von Firma A auch gedacht. Schließlich will er ja die Produktion seiner Firma in ein anderes Land verlegen. Kommt ja auch billiger, die Menschen in diesem Land sind eben nicht so verwöhnt, wie hier. Und die paar tausend Arbeitsplätze hier? Muss man wegstecken können und ihn betrifft es ja nicht. Auch wegstecken können muss man die Tatsache, dass die Regierung genau dieses Landes gegen ein paar der ohnehin sinnlosen Menschenrechte verstößt - die Regierung hier kann ja auch darüber hinwegsehen.

Ein ganz normaler Tag eben…

[Dieser Text ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten zur Realität sind ungewollt und total zufällig]

März 21st, 2008


7 Kommentare zu “Ein ganz normaler Tag eben….”

  1. Tobias Says:

    ALLES rein zufällig….
    so zufällig wie das 1 + 1 zum wiederholten male 2 ergiebt in etwa?

  2. Max Says:

    Ungefähr so, du hast es erfasst ;)

  3. M Says:

    Entweder online lesen oder im Archiv (vorletzte Ausgabe) Deines Papas stöbern.

    Es kann durchaus einen berechtigten Grund haben, wenn Leute entlassen werden, obwohl das Unternehmen Gewinne gemacht hat. Haben nämlich in der gleichen Zeit alle Konkurrenten noch höhere Gewinne erzielt, ist das Unternehmen irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig und plötzlich sind alle Arbeitsplätze in Gefahr.

    Die Frage, wie die Vergütung des Vorstands aussieht, ist eine andere.

  4. Max Says:

    Es kann durchaus einen berechtigten Grund haben, wenn Leute entlassen werden, obwohl das Unternehmen Gewinne gemacht hat. Haben nämlich in der gleichen Zeit alle Konkurrenten noch höhere Gewinne erzielt, ist das Unternehmen irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig und plötzlich sind alle Arbeitsplätze in Gefahr.

    Berechtiger Grund, das ja. Nur ich finde dann muss man am gesamten System zweifeln, wenn so etwas nötig ist. Denn warum müssen Menschen ohne Geld leben, wenn es eigentlich doch genug für sie gäbe?
    Ich spreche hier nicht für Kommunismus, der leider mit den Menschen auch nicht funktioniert, ich finde nur, dass die Form von Kapitalismus, die wohl der Grund für oben genanntes sein wird und die wir hier innehaben, auch nicht der richtige Weg ist.

  5. M Says:

    Alternativer Vorschlag? :)

  6. Max Says:

    Die Welt zur Vernunft bringen - kleine Aufgabe, ich weiß. :P

    Nein, eine konkrete Lösung habe ich auch nicht, dafür bin ich wohl auch ein bisschen zu uninformiert bzw. dafür fehlt mir wohl die Erfahrung.

  7. M Says:

    Ich glaube, dass das aber das Problem von jedem ist. Keiner hat die ultimative Lösung bzw. Vorschläge zur Finanzierung der Lösung.

    Zitat Joschka Fischer (Zurück in die Zeiten des Selbstbetrugs?):

    Nun gibt es als Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen und die Finanzierungslücke für soziale Gerechtigkeit die sogenannte „Robin Hood-Strategie“ (Nehmt es von den Reichen und gebt es den Armen!) mittels der Steuerpolitik.
    [...]
    Beides funktioniert nicht im wirklichen Leben. Denn die Reichen sind schneller weg, als eine solche Steuerreform beschlossen wird, und zurück bleiben diejenigen, die aufgrund individueller Leistung in die Progression hineinwachsen. Zudem zahlen bereits heute in Deutschland die obersten ein Prozent bei der Einkommenssteuer über 20 Prozent, die oberen 10 Prozent über 50 Prozent. Steuerpolitik ist Standortpolitik, und auch hier sind die Möglichkeiten nationaler Regierungen wesentlich begrenzter als in früheren Zeiten. Was also ist demnach gerecht?

    Aber gut, nun Schluss damit hier. ;)

Hinterlasse einen Kommentar:

XHTML: Diese Tags sind zugelassen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>


Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.